Indischer Ozean

Malediven

Türkisfarbene Lagunen · weiße Strände · faszinierende Unterwasserwelt

Malediven

Ein Inselparadies im Indischen Ozean

Palmen, die sich im Wind wiegen, kristallklare, türkis schimmernde Lagunen, weißer Sandstrand – hier werden Ihre Urlaubsträume wahr. Eine Zauberwelt eröffnet sich auch unter Wasser: Bunte Fischschwärme, Mantas und Schildkröten sind regelmäßige Gäste der Korallenriffe.

Schwimmen, tauchen, schnorcheln, im warmen Wasser der Lagune sitzen, im Schatten der Palmen in einer Hängematte entspannen oder ein wenig Sport treiben: Jeder kann hier seine Tage nach Lust und Laune verbringen. Und nachts funkeln die Sterne so klar und hell wie kaum sonst wo auf der Welt.

Wenn man an Trauminseln unter Palmen und Traumurlaub denkt, fallen fast jedem spontan die Malediven ein – ein Inselparadies aus knapp 1.200 kleinen, nur wenige Meter hohen Inseln, die sich auf 26 Atolle nördlich des Äquators im Indischen Ozean verteilen.

Die Atolle entdecken

Der Traum von einer kleinen Insel mit Palmen, tropischen Pflanzen, weißem Sandstrand und warmem blauem Meer wird noch intensiviert durch wunderschöne und luxuriöse Bungalow-Resorts, die dem Urlauber allen erdenklichen Komfort und zahlreiche Annehmlichkeiten bieten.

Jedes Jahr kommen neue Luxusanlagen auf neuen Inseln ins Angebot. Mittlerweile sind auch weit abgelegene Atolle dabei. Häufig bilden Insel und Resort eine ganz eigene kleine Urlaubswelt.

Maledivenhotels entdecken

Malediven entdecken

Die Malediven-Atolle

Von Süden nach Norden

Ein Atoll ist ein ringförmiges Riff – in der Regel ein Korallenriff, das eine Lagune umschließt. Das Wort „Atoll“ stammt aus dem Dhivehi, der Sprache der Malediven.

Die Malediven bestehen aus 26 Atollen, die als Spitzen eines Unterwassergebirges nur ganz gering über den Meeresspiegel hinausragen. Die höchste Erhebung der Malediven misst gerade einmal 2,4 Meter. Rund 100 der knapp 1.200 Inseln sind bewohnt und befinden sich meist in diesen Atollen.

Karte der Atolle der Malediven
Die Atolle der Malediven – von Süden nach Norden

Addu

Südlicher und näher am Äquator geht nicht

Rund 450 Kilometer liegen zwischen der Hauptstadt Malé und dem Addu-Atoll. Zu diesem etwa 132 km² großen Atoll gehören rund 20 Malediven-Inseln, darunter die bekannte Einheimischeninsel Gan.

Eine einzigartige Besonderheit dieses Atolls: Die bewohnten Inseln des Addu-Atolls werden durch einen etwa 15 Kilometer langen Damm miteinander verbunden. Er gilt als die längste Straße der Malediven.

Das Addu-Atoll ist außerdem für seine reizvollen Tauchgebiete bekannt und bietet durch seine Lage ganz im Süden einen besonderen Blick auf eine weniger bekannte Seite der Malediven.

Nördlich des Addu-Atolls befindet sich zudem Fuvahmulah. Besonders für Reisende, die während ihres Aufenthalts auf Erkundungstour gehen möchten, bietet die Nähe der beiden Gebiete interessante Möglichkeiten, den Süden der Malediven kennenzulernen.

Huvadhu

Das zehntgrößte Atoll der Welt

Muscheln am Strand der Malediven

Das weitläufige Huvadhu Atoll befindet sich ebenfalls im Süden der Malediven, etwa 400 Kilometer südlich von Malé. Es hat eine beeindruckende Größe mit knapp 100 Inseln.

Fälschlicherweise wird das Huvadhu Atoll jedoch gerne als das größte Atoll der Malediven bezeichnet. Tatsächlich handelt es sich hierbei jedoch nur um das zweitgrößte Atoll des Inselstaates – im weltweiten Ranking landet das Huvadhu Atoll aber auf Platz 10 der größten Atolle!

Mulaku

Ein Atoll mit Wiedererkennungswert

Das Mulaku Atoll, ca. 140 km von Malé entfernt, welches auch als Meemu Atoll bekannt ist, gehört zu den eher größeren Malediven-Atollen und umfasst insgesamt 33 Inseln, wovon allerdings nur acht bewohnt sind.

Interessant ist vor allem die trapezartige Form des Atolls. Durch diese erhält das Mulaku Atoll einen hohen Wiedererkennungswert und kann prima aus der Luft erkannt werden!

Felidhu

Das Zuhause des schönsten Tauchriffs der Welt

Korallenriff in der Unterwasserwelt der Malediven

Die Unterwasserwelt der Malediven ist eine der faszinierendsten der Welt. Viele zertifizierte Tauch- und Schnorchelschulen haben einen festen Platz auf den Inseln.

Im Zentrum der Inselkette, 65 Kilometer von Malé entfernt, befindet sich das Felidhu Atoll, welches eines der weniger dicht bevölkerten Atolle der Malediven darstellt.

Grund dafür sind vor allem die vielen kleinen Inseln des Atolls, welche teilweise kaum über einen richtigen Sandstrand verfügen. Wenig verwunderlich ist demnach die Tatsache, dass von den insgesamt 26 Inseln, die sich in diesem Atoll befinden, nur fünf bewohnt sind.

Als besonderes Highlight des Atolls gilt jedoch das weltbekannte Tauchriff Fotteyo Kadu. Dieses stellt für jeden Tauchprofi ein absolutes Muss dar und beeindruckt mit einer äußerst faszinierenden Unterwasserwelt! Eine weitere Besonderheit des Atolls ist seine Form, welche stark an die Umrisse eines Stiefels erinnert und dadurch einen hohen Wiedererkennungswert besitzt.

Ari

Das berühmteste Atoll der Malediven

Resortinsel im Ari-Atoll auf den Malediven

Westlich vom Felidhu Atoll befindet sich wohl eines der bekanntesten Atolle der Malediven. Das Süd Ari Atoll gilt bei vielen Reisenden als absoluter Malediven-Hotspot. Eine unberührte Natur, malerische Sandstrände sowie eine Vielzahl an beliebten Resorts verleihen dem Süd Ari Atoll seinen einzigartigen Charme und machen es zu etwas ganz Besonderem.

Insgesamt 105 Inseln erstrecken sich im Ari Atoll. Darunter befindet sich unter anderem die Insel Mahibadhoo, welche als meistbevölkerte Insel der Malediven gilt. Dennoch handelt es sich auch beim Ari Atoll nicht um das größte Atoll der Malediven. Mit einer Gesamtfläche von 2.252 km² belegt das Malediven Ari Atoll lediglich Platz 3 der größten Atolle im Inselstaat.

Nord & Süd Malé

Die Schwesterherzen der Malediven

Anantara Dhigu im Süd-Malé-Atoll
© Anantara Dhigu

Das Malé Atoll wird durch einen Kanal in Nord und Süd Atoll gespalten und glänzt somit gleich mit zwei schönen und faszinierenden Atollen.

Dabei ist das Nord Malé Atoll vor allem als Heimatatoll der Hauptstadt Malé bekannt. Diese befindet sich auf der gleichnamigen Insel Malé und bildet die geografische Mitte der Malediven.

In der Hauptstadt befindet sich ebenfalls einer von insgesamt zwei internationalen Flughäfen auf den Malediven. Bei einer Reise zur Inselgruppe ist ein kurzer Aufenthalt in der Hauptstadt somit sehr wahrscheinlich, da in der Regel von hier der Transfer zu den weiteren Resorts stattfindet.

Ebenfalls nennenswert ist die Insel Kaashidhoo, die sich über die beiden Atolle erstreckt und auch als Kokosnussinsel bekannt ist. Grund für die Namensgebung ist das hohe Vorkommen an Kokosnusspalmen, welche auf der gesamten Insel anzutreffen sind.

Beide Teile des Malé Atolls beeindrucken mit einer Anzahl von insgesamt 30 Inseln und sind aufgrund ihrer Nähe zum Flughafen sehr beliebte Ziele vieler Touristen.

Rasdhoo

Klein, aber fein

Insel Kuramathi im Rasdhoo-Atoll
Die Insel Kuramathi im Rasdhoo-Atoll gilt als eine der beliebtesten Touristeninseln.
© Kuramathi Maldives

Ebenfalls als eines der kleinsten Atolle des Malediven-Archipels gilt das Rasdhoo Atoll, welches nur etwa acht Kilometer vom Ari-Atoll entfernt liegt und aus der Luft betrachtet an einen geschlossenen Kreis erinnert.

Lediglich 20 Minuten mit dem Wasserflugzeug sowie 90 Minuten mit dem Schnellboot sind nötig, um das Rasdhoo Atoll vom internationalen Flughafen in Malé erreichen zu können.

Von der geringen Größe des Rasdhoo Atolls sollte man sich auf keinen Fall abschrecken lassen. Denn dieses Atoll verfügt über die schönsten Außenriffe und faszinierendsten Tauchplätze der Welt!

Von insgesamt fünf Inseln des Rasdhoo Atolls werden lediglich zwei für touristische Zwecke genutzt. Dabei handelt es sich zum einen um die sehr bekannte Insel Kuramathi mit dem gleichnamigen, bei Urlaubern äußerst beliebten Kuramathi Resort sowie die Insel Veligandu.

Zudem befindet sich das Thoddoo Atoll in unmittelbarer Nähe zum Rasdhoo Atoll. Dies bringt vor allem für abenteuerlustige Reisende den Vorteil mit sich, dass Ausflüge zum Nachbaratoll unternommen werden können, ohne viel Aufwand und Zeit investieren zu müssen.

Raa & Baa

Wahre Schätze im Norden des Malediven-Archipels

Reethi Beach Resort im Baa-Atoll
Das Reethi Beach Resort im Baa-Atoll macht auch aus der Luft einen tollen Eindruck.
© Reethi Beach Resort

Diese beiden schönen Atolle, welche bereits zu den nördlichen Atollen des Malediven-Archipels gezählt werden, befinden sich nordwestlich von Malé und werden ebenfalls durch einen Kanal, genauer gesagt durch den Moresby-Kanal, getrennt.

Aus Sicht des Tourismus handelt es sich bei dem Raa und Baa Atoll um sehr jungfräuliche Atolle. Das liegt daran, dass die insgesamt 70 Inseln erst vor einigen Jahren touristisch erschlossen wurden. Tatsächlich befindet sich im Raa Atoll bis heute lediglich eine einzige Insel, auf der Urlauber willkommen sind.

Die Inseln beider Atolle sind aufgrund dieser Tatsache vor allem für ihre dichte und naturbelassene Vegetation bekannt und rufen nicht selten ein echtes Robinson-Crusoe-Feeling bei vielen Urlaubern wach.

Thiladhunmathi-Miladummadulhu

Das größte Atoll der Malediven

Meeresschildkröte in der Unterwasserwelt der Malediven

Das Thiladhunmathi-Miladummadulhu Atoll im Norden des Malediven-Archipels wird zwar in zwei Teile gegliedert – wobei der nördliche Teil des Atolls Thiladhunmathi genannt wird, während der Süden als Miladhunmadulu bekannt ist.

Nichtsdestotrotz dürfen die beiden verschiedenen Bezeichnungen nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich beim Thiladhunmathi-Miladummadulhu um nur ein einziges Atoll mit einer Gesamtfläche von etwa 3.788,71 km² handelt.

Insgesamt sind 167 Inseln in diesem Atoll der Malediven anzutreffen – eine Zahl, die einmal mehr die Dimensionen des Thiladhunmathi-Miladummadulhu vor Augen führt.

Haa Alifu

Willkommen im äußersten Norden

Den nördlichen Abschluss des Malediven-Archipels bildet das Haa Alifu Atoll, welches etwa 280 Kilometer von Malé entfernt liegt und über insgesamt 16 bewohnte sowie 24 unbewohnte Inseln verfügt.

Das Besondere an diesem Atoll: Es ist die Geburtsstätte des Landeshelden Muhammad Thakurufaanu, der die Malediven von 1573 bis 1585 regierte und den Sieg über die Portugiesen, die die Malediven zuvor besetzten, errang.

Dementsprechend befinden sich an vielen Ecken des Atolls Denkmale, die die Malediver an ihren Helden erinnern und für Touristen schöne Sehenswürdigkeiten darstellen.

Malediven Atoll Klima

Das sind die Unterschiede

Zuerst einmal …

Auf den Malediven ist es IMMER warm. 👌

Sonnenuntergang auf den Malediven
© Sabine Gulsch (exclusiv reisen)

Das Klima in den verschiedenen Atollen unterscheidet sich kaum voneinander, egal in welchem Atoll du dich befindest. Für die gesamten Malediven gilt: Das Klima ist aufgrund der Nähe zum Äquator ganzjährig konstant warm bzw. tropisch bei hoher Luftfeuchtigkeit.

Prägend wirken sich die zwei Monsune auf das Klima aus. In den Monaten Dezember bis März herrscht auf den Malediven Hochsaison, in der Temperaturen über 30 °C erreicht werden und kaum Niederschlag vorhanden ist. In diesen Monaten gibt es so gut wie keine Abkühlung durch Regen und Wind.

Während man von November bis April vom Nordost-Monsun spricht, kann von Mai bis Oktober hingegen der sogenannte Südwest-Monsun angetroffen werden, der vor allem im Juni und Juli etwas mehr Wind und sehr intensive Niederschläge mit sich bringt.

Hinweis: Während des Südwest-Monsuns (Mai bis Oktober) ist die Wahrscheinlichkeit zwar hoch, dass man auch einige Regentage erwischt, mit etwas Glück ist es aber vor allem in den Übergangsphasen auch zehn Tage am Stück trocken. Während des Südwest-Monsuns sind jedoch die Preise aufgrund dieses Risikos deutlich niedriger.

Dass sich das Klima auf den einzelnen Malediven-Atollen kaum voneinander unterscheidet, heißt jedoch nicht, dass das Wetter zu einem Zeitpunkt an zwei Orten auf den Malediven nicht unterschiedlich sein kann.

Die Bedingungen können mit denen in Deutschland verglichen werden, die nicht selten dazu führen, dass es im Süden zu stürmischen Böen und kräftigem Niederschlag kommen kann, während sich der Norden an sonnigem und trockenem Wetter erfreuen darf.

Es kommt daher wie in jedem anderen Urlaubsort auch darauf an, dass man etwas Glück mit dem Wetter hat.

Wasserbungalow auf den Malediven bei Nacht